Last but not least: Srbija 08 gegen FC Polska!

29. November 2011

Toni Polster ist zurück auf der Trainerbank. Als Leiter des SC Viktoria in der Fünften Liga hat er es mit Gegnern wie SV Srbija, SV Dinamo Ottakring und SKV Wild Dragon Fenerbahce zu tun. Biber berichtet wöchentlich exklusiv aus Tonis Balkanliga. Hautnah und ungeschminkt. Diesmal waren wir beim letzten Spiel vor der Winterpause dabei und staunten nicht schlecht, wie souverän Kaiserebersdorf Srbija 08 FC Polska vom Platz fegte.

 

15. Runde Wiener Ober-balkanliga A/ 27. November 2011/ Heimspielstätte Kaiserebersdorf Srbija 08

SPIEL: Kaiserebersdorf Srbija 08 - FC POLSKA - 4:0

 

 

Es war kalt. Umhüllt von Nebel und mit halb erfrorenen Nasen warteten die etwa 150 Zuschauer gespannt auf das letzte Spiel vor der Winterpause. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Srbija 08 und FC Polska vor Jahren schon einmal Konkurrenten waren - und um den Aufstieg kämpften. Aber weder die Temperatur noch der Sonntagmorgen ansich konnten die treuen Fans abschrecken.

 

 

Und einer dieser treuen Fans ist Hansi. Aber er ist nicht nur treuer Anhänger von Kaiserebersdorf Srbija 08, er ist auch Platzwart des Simmeringer Fußballplatzes und hält die Stellung, wenn alle anderen nach Hause gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansonsten waren die Zuschauer ruhig und gelassen. Vielleicht war es auch die Kälte, die alle erstarren ließ. Während es anders wo warm war und die Sonne schien, frierte Kaiserebersdorf ein. Ob das etwas mit dem Spiel zu tun hatte?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf jeden Fall konnte das Wetter nichts am Sieg von K.E. Srbija 08 ändern. Ohne Wenn und Aber gingen die Burschen schon nach der 8. Minute mit 1:0 in Führung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Polska Spieler bissen zwar die Zähne zusammen, mithalten konnten sie aber trotzdem nicht. Zumindest nicht spielerisch gesehen. Was das Schimpfen angeht, waren sie top. Teilweise war es schwer zu unterscheiden, wer denn jetzt schimpft, denn das "Kurva" gibt es sowohl bei den Polen, als auch bei den Serben. Während die Fans mucksmäuschenstill waren, hörte man vom Spielfeld aus nur "kurrvaaaaaa"-Rufe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder Versuch von Polska ein Tor zu machen, wurde von den Gegnern gekänzelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne einen Funken Mitleid gingen die Kaisebersdorfer in die Offensive und ließen die FC Polska Spieler ordentlich ins Schwitzen kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Samthandschuhen haben sich die Gegner nicht angefasst - sie sind aber ohnehin aus harten Holz geschnitzt. So scheint es wenigstens. Es gab zwar keine Schlägereien, einen leicht aggressiven Touch hatte das Match aber trotzdem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ordner waren eigentlich nur zur Dekoration da und dienten sonst keinem anderen Zweck. Denn die rivalisierenden Fans tranken gelassen ihr Bier und schauten dem Spiel zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wäre eine Lüge, zu schreiben, dass es Hochs und Tiefs gab. Auch zu sagen, dass das Ergebnis bis zur letzten Minute nicht zu erahnen war, entspreche nicht der Wahrheit. Die Serben erhöhten den Vorsprung in der 28. Minute zu einem 2:0 und in der 77. und 78. Minute schaffte Stefan Milosavljevic ein Hatttrick - und sorgte für das 4:0 und damit für den klaren Sieg seines Teams. Aber FC Polska hat die Schultern nicht hängen lassen und bis zur letzten Minute weitergekämpft.

 

 

Weitere Ergebnisse:

 

Union Mauer - Helfort 15                                               1:2
FC A11-R.Oberlaa - SV Dinamo Ottakring                 4:2
ASV 13 - SC Wiener Viktoria                                         1:3
SC Red Star Penzing - Rennweger SV                      3:0
FC 1980 Wien - SV RS Wolfersberg                           5:1
WS Ottakring - SV Wienerfeld                                      0:1
SKV Wild Dragon - Wiener Sportclub U23                2:2

 

 

 

Wie es nach der Winterpause weitergeht, kann keiner wissen. Aber wir freuen uns schon darauf!

 

 

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