„Meine Freunde fragen mich um finanziellen Rat“

05. Dezember 2019

Die 21-jährige Yaren macht eine Lehre bei der BAWAG. Sie erzählt von ihren Zielen und Träumen nach dem Lehrabschluss und weshalb die Lehre zur Bankkauffrau für sie die beste Wahl war. 

Von Florentina Glüxam​

BIBER: Für welche Lehre hast du dich entschieden?

YAREN: Ich mache die Lehre zur Bankkauffrau, diese dauert drei Jahre. Momentan befinde ich mich im zweiten Lehrjahr. Es gefällt mir sehr gut, weil diese Ausbildung Berufsschule und Praxis verbindet, wodurch sie sehr vielfältig ist. Das, was ich lerne, kann ich gleich in der Praxis bei Kunden anwenden. Diese Möglichkeit hätte ich nicht gehabt, wenn man mich direkt von der Schule in den Berufsalltag geschickt hätte.

Weshalb hast du dich überhaupt für eine Lehre entschlossen und warum genau für diese?​

Ich war davor in einer Handelsschule und habe nur Theorie gelernt. Ich interessiere mich sehr für Wirtschaft, aber ich möchte es auch direkt anwenden können. Die Banklehre war für mich die ideale Kombination von Lernen und Tun. Es wird nie eintönig. Nicht so wie in der Schule, wo man nur aufsteht, in den Unterricht geht und dann wieder nach Hause. Es macht einen selbstbewusster, wenn man täglich mit Kunden spricht. Und wenn man auch versteht, was man ihnen erzählt. Wenn ich will, kann ich die Lehre mit Matura im Rahmen einer Abendschule machen und später studieren. Das unterstützen unsere Banken. 

Was sagen deine Eltern und deine Familie dazu?

Meine Eltern waren sehr glücklich, weil Bankkauffrau ein angesehener Beruf ist. Als ich ihnen gesagt habe, dass ich die Handelsschule im 3. Jahr abbrechen möchte, weil ich lieber eine Lehre absolvieren würde, waren sie nicht böse. Außerdem interessiert sich mein Vater genauso wie ich sehr für das Finanzwesen. Zuhause sprechen meine Schwester, mein Vater und ich fast nur über Finanzen. Ich finde es toll, dass ich das Gelernte dann gleich praktisch anwenden kann. 

Wie ist es als Frau in einem Lehrberuf? Sind die Geschlechter gleich verteilt?

In der älteren Generation sind schon noch mehr Männer, aber mittlerweile ist es gut ausgeglichen. Gerade unter den jungen Angestellten gibt es viele Frauen. 

Lehrling, Yaren, Lehre, BAWAG
„Meine Lehre ist eine Kombination aus Lernen und Tun“

Bist du die Finanzexpertin in deiner Community?

Meine Freunde fragen mich sehr oft um finanziellen Rat. Ich fühle mich dann jedes Mal wie ein Profi, wenn ich ihnen helfen kann. 

Machen viele deiner Freunde eine Lehre? 

Ja, viele steigen gerade auf eine Lehre um. 

Sparst du selbst auch?

Ich spare vor allem für Reisen. Durch meine Arbeit weiß ich natürlich, wie ich es am effizientesten machen kann. Ich wollte schon immer in Länder reisen, die weiter weg sind, und habe bereits meine erste Reise nach Kuba gebucht. Das ist das Tolle an der Lehre: Ich verdiene mein eigenes Geld und lerne nebenbei auch noch, was ich brauche, um eine gute Bankberaterin zu werden. 

Was ist dein Berufsziel?

Ich würde gerne Kundenberaterin im Bereich der Wertpapiere werden, weil dieser besonders vielfältig ist. Er ist mit Risiken verbunden und erfordert eine gute Beratung. Außerdem ist es die beste Sparform, bei der man die meisten Gewinne erzielen kann. Natürlich ist das Anlegen in Wertpapieren risikoreich, aber es gibt in diesem Bereich verschiedene Möglichkeiten. Man kann auch konservativ sparen, z.B. statt in Aktien in Anleihen investieren. Wie man sieht, ist mein Interesse groß und es wäre mein Ziel, meine Kunden eines Tages in diesem Bereich zufriedenstellend zu beraten.

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