Migration im Europäischen Fussball

11. April 2008

Zugegebenermaßen etwas spät kommt dieser Hinweis auf die Tagung: Migration im europäischen Fussball heute und morgen im Juridicum. Ich persönlich werde schauen, dass ich morgen ein, zwei Stunden abzweigen kann um vor Ort zu sein. Ein thematischer Höhepunkt liegt auf Ex-Jugoslawien, dass eine lange Geschichte Fussballmigration mit Österreich teilt. Die näheren Info im untenstehenden Text.

 

 

Am 11. und 12. April 2008 findet im Juridicum, Universität Wien, Schottenbastei 10-16, Wien eine Konferenz zum Thema Migration im europäischen Fußball: Transnationale Netzwerke - Nationale Identitätspolitik statt. Die Konferenz wird auf Englisch und Deutsch mit Übersetzung abgehalten. Die Migration von Profispielern und die Teilnahme von migrantischen Communities am Amateur- und Profisport war immer schon Teil des europäischen Fußballs. In den 1990er-Jahren wurde die „Ballwanderung“ durch die liberalisierten Spielermärkte der Post-Bosman-Ära verstärkt. Gleichzeitig stellt der Fußball als Zuschauersport nach wie vor eine Arena für die Produktion lokaler und nationaler Identitäten dar, in der sich sowohl Diskriminierung und Rassismus als auch sichtbare Diversität finden. Die Konferenz stellt die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Migration im österreichischen Fußball nach 1945“ in eine europäische Perspektive. In den Vorträgen werden Erkenntnisse der Migrations- und Antidiskriminierungsforschung, der Cultural Studies und Politikwissenschaft mit Fußballgeschichte, Studien zum europäischen Fußballarbeitsmarkt sowie Untersuchungen über (Anti-)Rassismus im Fußball und zu Mediendebatten über ausländische Spieler in Beziehung gesetzt und mit Akteuren aus dem Fußball diskutiert. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auch auf den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, die eine lange Geschichte fußballerischer Migration mit Österreich teilen.

 

Anmeldung am vidc unter 01/713 35 94-0 und office@vidc.org

Kommentare

 

so einen typen, georg spitaler sein name, der macht das ganze sommersemester eine vorlesung über fußball. offiziell wird das fach zur politikwissenschaft gerechnet, aber es finden sich auch sehr viele studenten ein, die nicht zur politikwissenschaft gehören. findet übrigens immer dienstags um 9 uhr statt und es ist eigentlich interessant zu sehen, wie "politisch" fußball sein kann und dass fußball eben nicht nur fußball ist.

spitaler hat insbesondere die migranten in seine arbeit miteinfließen lassen. ich mach hier jetzt keine werbung für den orf, aber wer sich näher für migranten im fußball interessiert, sollte sich dieses interview mit georg spitaler durchlesen. hier der link: http://science.orf.at/science/news/151264

 

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