Anders, als die anderen

Schon seit der 1. Klasse Volksschule, verfolgt mich der Satz „Du bist anders“. Was bedeutet es, anders zu sein? Nur weil man nicht der typischen 18-jährigen Jungs-Norm entspricht, ist man gleich anders? Nur weil man andere Interessen hat? Nur weil man eine andere Musikrichtung hört? Nur weil man sich anders kleidet? Nur weil man andere Serien schaut?

 

Sobald Man(n) „anders“ ist wird man verurteilt, ganz egal wie sehr man versucht dazuzugehören. Warum ist das so? Ist das ein Schutzmechanismus? Ist es Eifersucht? Warum verurteilen wir Menschen ohne sie eigentlich zu kennen? Und bitte komm jetzt nicht mit dem „Ich verurteile Menschen nicht nach dem Aussehen“ - Spruch. Denn ich bin mir sicher, dass du das Mädchen gegenüber von dir in der U1 gründlich abcheckst und dir denkst: „Was hat sie da bitte an?"

 

Wie mein Lieblingszitat schon sagt: „When you judge others, you do not define them, you define yourself“ (Wayne Dyer) Was auf gut deutsch heißt: Wenn du jemanden verurteilst, definierst du dich selber und nicht die Person. Ich bin es leid zu versuchen etwas zu sein, was ich nicht bin. Ja, ich höre Beyoncé, ja, ich hasse Fußball, ja, ich schaue Orange Is The New Black, ja, ich trage gerne Schwarz.

 

Also an alle „Nicht Normalen“: Es kann euch egal sein was jemand von euch denkt, seid euch selber treu und versucht nicht jemand sein zu wollen, der ihr nicht seid.

 

- Because you are beautiful just the way you are

 

 

 

Aleksandar Jovanovic ist Schüler der Vienna Business School Schönborngasse

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