Vier Geschwister und nicht genug Laptops.

Während ich diesen Text schreibe, ist Österreich im Lockdown. Den Lockdown in einem größeren Haushalt zu überstehen, ist etwas schwierig, vor allem wenn es Kinder und Jugendliche in jeder Altersgruppe gibt. Ich lebe in einem Haushalt gemeinsam mit drei meiner Geschwister und meinen Eltern. Meine jüngeren Geschwister gehen in die Unterstufe, ich gehe in die Oberstufe und meine ältere Schwester studiert an der Hauptuni. Daher waren einige Maßnahmen für uns etwas unverständlich. Die Universitäten wurden geschlossen und die Oberstufen wurden heimgeschickt. Ich und meine Schwester waren zuhause, jedoch gingen unsere jüngeren Geschwister weiterhin jeden Tag in die Schule, trafen sich mit Freunden und hatten einen scheinbar „normalen“ Alltag. Außerdem mussten wir OberstufenschülerInnen für Schularbeiten und Tests in die Schulen, dabei mussten wir die ganze Zeit den Mund-Nasen-Schutz tragen und wurden in Gruppen geteilt, um genug Abstand halten zu können. Da jetzt alle Schulstufen auf Homeschooling umsteigen, wird es jetzt noch komplizierter. Wir haben eine verpflichtende Anwesenheit in den OnlineStunden und Aufgaben, die wir täglich erledigen müssen. Es kann nun zu Komplikationen in meiner vielköpfigen Familie kommen, da wir nicht genügend Computer und Laptops haben, damit ich und meine Geschwister unsere Online-Stunden gleichzeitig abhalten können. Wir werden am Unterricht per Handy teilnehmen, was sehr anstrengend sein wird.

 

 

Nada Hamoudah ist 16 Jahre alt und besucht das Sigmund-Freud-Gymnasium

Nada ist 16 Jahre alt und besucht das Sigmung-Freud Gymnasium in Wien.

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