Naz Kücüktekin

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meine aktuellen Blog Einträge

07. September 2020
Finanzminister Blümel will Deutschkenntnisse als Voraussetzung für eine Gemeindewohnung (Foto: BKA/Dragan Tatic)

Blümel auf der rechten Spur

Über das türkise Wahlprogramm ist bisher wenig bekannt. Knapp einen Monat vor der Wien Wahl 2020 besteht es noch immer aus fünf nichtssagenden Überschriften. Erste besorgniserregende Details tauchten aber nun am Wochenende auf. Neben der Schließung des Ernst-Kirchweger-Hauses in Favoriten, weil es ein "Sammelbecken linksextremer Vereine" sei, hat es die türkise Bewegung vor allem auf den Gemeindebau abgesehen. Die Vergabe dieser soll nämlich, wenn es nach Blümel geht, an die Deutschkenntnisse geknüpft werden. Wer nicht B1-Niveau vorweisen kann, der kriegt auch keine Gemeindebauwohnung.

15. September 2020
Emir Dizdarevic

„Jede Zärtlichkeit kann eine Gefahr sein. Das ist Alltag für LGBTIQ"

Emir Dizdarević und seine Begleitung werden in der Wiener Innenstadt homophob angegriffen. Statt darüber zu schweigen, entscheidet sich Emir ganz bewusst dafür, über den Hass zu sprechen.


Emir hat ein Date. Es läuft gut. Der Kuss ist absehbar. Der Hass, der daraufhin folgt, nicht. Auf einmal stehen fünf Typen und eine Frau um Emir und sein Date herum und beschimpfen sie mit „Ihr Schwuchteln. Braucht ihr Gleitgel?“ nachdem sie sich öffentlich küssen. Homophober Hass mitten in Wien. Im Jahr 2020.

03. September 2020
Schulstart in Wien

Schulstart in Wien: Gratis-Ganztagschulen und Krisenhotline

Schulbeginn steht schon vor der Türe. Ganz gewöhnlich wird der Start mit einer noch immer vorherrschenden Pandemie heuer aber nicht sein. Mit Gratis-Ganztagsschulen und möglichst normalen Schullalltag will Wien punkten.

26. August 2020
Natalia, 19, Nicht-Wahlberecthigt

„Wien hat ein Demokratie-Problem"

Ein Drittel der Wiener*innen ist nicht wahlberechtigt. Politisches Mitspracherecht und das Gefühl von gesellschaftlicher Zugehörigkeit wird damit rund 500.000 Menschen in Wien verwehrt.

19. August 2020
Cay

Die Türkin, die keinen Cay trinkt

Die Türkei und Tee, oder „Cay“ wie er auf Türkisch heißt, ist eine unzertrennliche Beziehung. Wenn man Fragen würde, wer war zuerst da, der Cay oder die Türkei, könnte man sicher Stunden lang darüber philosophieren. Denn kaum etwas spricht so für die türkische Kultur, wie in warmer „Cay“ im passenden kleinen Gläschen serviert. Egal wo oder wann, bei Türken ist Cay immer angebracht. Was trinkt man in der Früh? Cay. Was wird einem serviert, wenn man wo zu Gast ist? Natürlich Cay.

11. August 2020
Cardi B Twitter

Cardi B steht auf türkische Serien

Türkische Telenovelas werden seit einigen Jahren weltweit gehyped. Nun hat sie auch Rapperin Cardi B für sich entdeckt

07. August 2020
Christine Ashbacher

Verwirrung um Aschbacher und das Baby-Foto

Ein Paar, ein Kind und eine Ministerin, die einen hunderter Schein mit einer Zange dem Baby überreicht. Was klingt, wie die Werbung einer Vorsorgeversicherung, ist ein Bild, dass am 30.05 in der Kronenzeitung erschienen ist. Es zeigt Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP). Sie überreicht offenbar höchst persönlich Familien Geld aus dem Härtefallfonds in bar. „Aschbacher ließ es sich nicht nehmen, einer betroffenen Familie mit zwei Kindern das Geld selbst zu übergeben“, schreibt die Krone darin.  Seitdem herrscht eine große Kontroverse um das Bild.

05. August 2020
SPÖ Plakat

Große Aufregung um SPÖ „Bauarbeiter“-Plakat

Großer Bizeps, durchtrainierter Oberkörper. Bekleidet mit einem engen weißen Tanktop. Verdreckt und verschwitzt. Körperliche Arbeit, das ist diesem äußerst attraktiven Bauarbeiter deutlich in sein dennoch schüchtern lächelndes Gesicht geschrieben. „Arbeit schaffen“ steht subtil neben ihm. Er soll das Bild des hart arbeitenden Bürgers darstellen. Die Rede ist von einem der neusten SPÖ Wahlplakate, das derzeit für Furore sorgt. Das eigentliche Problem verfehlt die Kritik allerdings.

03. August 2020
Brunnenmarkt

Parallelgesellschaften- Gesucht und gefunden?

„Ach ja genau, hab eh schon drauf gewartet“, denke ich mir mittlerweile meistens, wenn Susanne Raab mal wieder ein Interview zum Thema Migration, Integration oder sonstigem gibt, das mit „Ausländern“ zu tun hat. Denn allzu lang dauert es nicht, bis die türkise Integrations- und Frauenministerin, das Wort „Parallelgesellschaft“ fallen lässt. Sie ist natürlich nicht die Einzige, die das tut, aber bei ihrem Ressort ist es am problematischsten.

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