Die „schwulere ÖVP“ veranstaltet Clubbingdemo

14. August 2015

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Neos
Foto: Simone Egarter

Freiflächen für mehr Partys in jedem Gräzl wünschen sich die Wiener Neos. Sie setzten auch im Wahlkampf auf Jugendkultur und laute Beats.

Partyvolk: Rund 300 junge Neos, Hipster und Schaulustige trafen sich gestern Abend vor dem Burgtheater zu einer ganz speziellen Demo. Für die Legalisierung von spontanen Tanz- und Soundvergnügen machen sich die Neos stark. Bis jetzt bewegen sich nonkommerzielle Open-Air-Festivitäten, so lang sie nicht von einer Partei unterstützt werden, im „rechtlichen Graubereich“, sagt Christoph Wiederkehr, Neos Kandidat. Verfassungsgeschützter Neos-Rave dank dem Recht auf Demonstrationsfreiheit soll zum Recht aller WienerInnen auf noch mehr Party werden.  

Neos KandidatInnen zeigten ebenfalls ihre beweglichen Hüften und feierten mit bis nach Mitternacht. Im Wiener Gemeinderat sitzt bis dato niemand unter dreißig, auch dafür tänzelt sich Wiederkehr durch die jugendliche Menge. „Keine Wahlwerbung“ sei das versichert der Neos Kandidat, ein wenig unglaubwürdig. Man wolle sich nur für die Jugend einsetzten, denen ihre Open-Air-Feiern untersagt wurden. Dass die 2012 gegründete Partei im Pool der JungwählerInnen fischt ist nicht überraschend. Mit Beate Meinl-Reisinger als Spitzenkandidatin in Wien hat man schließlich auch eine betont flotte Junge aufgestellt. Die Liberale Partei nimmt sich aber auch in einer aktuellen Kampagne der Wohnungsproblematik von StudentInnen an. Sie rechnen nach was Spitzenpolitiker, die im Gemeindebau residieren, verdienen und zeigen auf was für StudentInnen nichts neues ist. Wohnen in Wien ist teuer. Der Lösungsvorschlag der Neos: Studenten ziehen in Gemeindebau-WGs mit Peter Pilz (Grünen) und Bernhard Rösch (FPÖ).

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