I'm Muslim, don't panic!

03. Oktober 2012

 

I'm Muslim, don’t panic!

Nicht jeder Moslem verschleiert seine Frau und sprengt sich in die Luft. Die Gewalt rund um das Mohammed-Video zeigt aber: Wir müssen uns von Religionsfanatikern abgrenzen, die Opferrolle ablegen und modern unseren Glauben leben.

Ich bin Moslem. Ich bete nicht fünf Mal am Tag und in der Moschee bin ich ebenfalls selten, aber ich bin Moslem. Punkt. Wenn ich an den Islam denke, habe ich schöne Bilder aus meiner Kindheit im Kopf. Geld und Süßigkeiten an Bayram, leckeres Sarma zum Fastenbrechen im Ramadan oder meine Oma, die stundenlang Jufke (Blätterteig)über das Wohnzimmer verteilt, um dann daraus ein Burek zu zaubern.

Wenn ich in den Medien über Moslems lese, dann bietet sich mir ein anderes Bild: Scharia, Taliban, Terror, ein „Best-of“ Grauen. So wie zuletzt, als Religionsfanatiker westliche Botschaften in muslimischen Ländern stürmten und einen US-Diplomaten lynchten.

 

„Islamische Welt? - My ass

Die Ereignisse der letzten Wochen im Überblick. Ein in Amerika lebender ägyptischer Kopte veröffentlicht ein Video im Netz den 14-minütigen Film „Innocence of Muslims“. Darin vergewaltigt und tötet der heilige Prophet Mohammed alles, was ihm in die Quere kommt. Für viele Moslems reinste Provokation und Angriff auf ihre religiösen Gefühle. Die Reaktion in „islamischen“ Ländern lässt nicht lange auf sich warten. Die üblichen Schlagzeilen auch nicht. „Wut der islamischen Welt“ oder „antiwestliche Protestwelle in der islamischen Welt“, prangt es auf den Lettern der internationalen Zeitungen.

Das macht mich wütend. Ich denke zuerst an meine Oma, wie sie daheim Burek macht, und dann an Demonstranten, die in einer Hand den Koran und in der anderen die AK 47 halten.

Das passt nicht zusammen. Moslem ist nicht gleich Moslem. Oder steht ein gewalttätiger Mob, der durch Kairo oder Kabul wütet, stellvertretend für die islamische Welt und 1,7 Milliarden Menschen? Bestimmt nicht. Um die verzerrte Darstellung zu verdeutlichen, ein Beispiel. In Kabul fanden sich 500 Demonstranten ein. Das sind 0,0016% der afghanischen Bevölkerung! Trotzdem wird in den Medien von der „Wut der Moslems“ gesprochen.

Wenn es so ist, dann müsste jeder Österreicher Kinder im Keller versteckt halten. Überall müssten Fritzls und Priklopils lauern, die in ihren dunklen Kerkern Inzest betreiben, oder jeder Italiener müsste seine Bunga-Bunga-Partys feiern. Ist es so? Die Antwort ist hier überflüssig.

Fuck fanatics!

Als das unsäglich schlechte Mohammed-Video veröffentlich wurde, traten skurrile Figuren an die Oberfläche, in der Hoffnung, Nutzen aus den Unruhen zu ziehen. Da wäre zum Beispiel Ghulam Ahmad Bilour, pakistanischer Eisenbahnminister, der 100.000 USD Kopfgeld auf die Macher des Films aussetzte. Oder der bekannte Konvertit Pierre Vogel, der als charismatischer Salafist gilt und am liebsten die Scharia in Deutschland sehen möchte. Gemeint sind genau die Salafisten oder auch Wahabiten die wir in Bosnien „Vehabije“ nennen, die also wie die erzkonservativen Saudis ihre Frauen nicht aus dem Haus lassen und sich strikt gegen den modernen Islam, wie in Bosnien üblich, sträuben. Vogel sprach in seinem 33-minütigen Statement auf YouTube davon, dass nun Christen für die Moslems eine größere Bedrohung als Juden darstellen.

Den beiden genannten, als auch den Anführern der gewalttätigen Proteste in Pakistan, Somalia oder Libyen, geht es um Eskalation, Hass oder einfach Wählerstimmen. Sie sind Profiteure der Eskalation und sehen sich als Boten des Islam.

Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Fanatiker in unserem Namen sprechen oder gar morden. Wir müssen uns klar von ihnen distanzieren und wir müssen Freiheit und Demokratie, für die unsere Vorfahren gekämpft haben, hoch halten. Selbst, wenn ein radikaler Christ ein grottig-schlechtes Video dreht und den Propheten Mohammed als Kinderschänder und Betrüger zeigt.

 

Aufklären und verstecken

Schon 2005 stellte man sich die Frage: Wie weit darf Meinungs- und Künstlerfreiheit gehen? Damals veröffentlichte die dänische Tageszeitung „Jyllands-Posten“ eine Serie von Mohammed-Karikaturen. Proteste weltweit und ein Axt-Attentat auf den verantwortlichen Karikaturisten waren die Folge. Auch andere Satire-Zeitungen machten es den Dänen nach und publizierten ebenfalls provokante Mohammed-Zeichnungen. Unter ihnen Charlie Hebdo aus Frankreich. Das Magazin aus Paris hat nicht nur vor sieben Jahren, sondern auch jetzt umstrittene Karikaturen abgedruckt. Die Redaktion wurde daraufhin abgeriegelt, die französische Politik reagierte mit einem Demo-Verbot, um eine Eskalation zu vermeiden. Protestierende in Pakistan und Afghanistan gingen auf die Straße, dabei starben Menschen. Unschuldige Menschen. Polizisten, Sicherheitskräfte, zufällig anwesende Personen. Ist das alles gerechtfertigt? Sollen Satire-Zeitschriften aller Länder sich vereinigen und Mohammed-Karikaturen publizieren? Werden sie damit zu Friedensbringern und Aufklärern, die viele von ihnen vorgeben zu sein? Nein.

Das Recht auf Kunst- und Meinungsfreiheit ist natürlich unangreifbar. Jede Religionsgemeinschaft muss Kritik hinnehmen und ertragen können. Aber nur zigfach Karikaturen nachzuschmeißen, damit auf den Zug der Religionskritiker aufzuspringen, um viel Aufmerksamkeit und hohe Verkäufe zu erreichen, ist billig und unverantwortlich. Oder ist den „modernen Aufklärern“ bewusst, dass ein paar Striche auf dem Papier Menschenleben kosten können?

 

Wir sind keine Opfer!

Seit dem 11. September 2001 tue ich mir selbst leid. Ein paar Terroristen fliegen in das Symbol der westlichen Wirtschaft in New York. Der Islam wird zum Feindbild Nr. 1 und die USA marschieren zuerst in Afghanistan und dann in Irak ein. Die Muslime weltweit verharren in der Opferrolle und finden sich damit ab. Jeder Bericht wird als Angriff auf die eigenen Leute und den eigenen Glauben interpretiert. Fehler machen wir keine, an allem Übel sind die „Ungläubigen“ schuld. So kann es nicht weiter gehen! Wir müssen lernen, uns endlich in den Spiegel zu schauen. Wir müssen Themen, wie den weitverbreiteten Antisemitismus (siehe unseren Bericht ) oder die unterdrückte Rolle der Frau im Islam aufgreifen. Aufgreifen und weiterentwickeln, heißt die Devise!

Und jeder sollte zuerst vor der eigenen Tür kehren und sich nicht kleinkriegen lassen. Ob und in welchem Maße ich an Allah glaube, bleibt mir überlassen. Kein Mensch auf dieser Erde kann darüber urteilen! Egal ob das der Arbeitskollege, der Hodja oder die eigenen Eltern sind. Nur so können wir selbstbewusst auftreten und unsere Identität als moderne, aufgeklärte und friedliche Muslime zementieren. Es liegt in unserer Hand.

Cartoons knacken Cartoons!

Dass man auch intelligent gegen die aktuellen Mohammed-Verschmähungen handeln kann, zeigt das ägyptische Blatt „Al Watan“. „Nichts knackt Cartoons besser als Cartoons“, ist die Kernbotschaft. Ein Motiv zeigt eine Taschenlampe, eingehüllt in eine US-Flagge, deren Lichtkegel auf einen verärgerten Mann mit Turban und Dolch gerichtet ist. Dabei wird ein friedlicher Muslim ignoriert und bleibt im Dunkeln. Damit will man auf die einseitige Berichterstattung aus der islamischen Welt hinweisen.

Na, also, geht doch!

 

 

Leitartikel von Amar Rajković

 

Amar Rajkovic ist stv. Chefredakteur von biber.

Deine Meinung an: rajkovic@dasbiber.at

 

Fotocredits:

Stop den Film,.." den Credit "Patrick Seeger/dpa/picturedesk.com"

Bereich: 

Kommentare

 

Dem ist nichts hinzuzufügen!

 

 

Großartiger Artikel, der mir aus der Seele spricht! (Vielleicht nicht in so guter Grammatik ;D )

 

wenn kollege amar eine sendung auf al jazeera mit millionen muslimischer hörer hätte. doch leider hat diese sendung auf al jazeera ein mann namens yusuf al qaradwi.

 

dieser mann ist moslem und sagt bei al jazeera u.a. das kinder auch legitime ziele für anschläge sind, ganz besonders wenn es um israelische kinder geht.

 

und diesem mann hören millionen muslime jede woche zu.

und nicht amar.

 

bb prometheus navratil

 

Finde den Artikel auch super und du sprichst voll viele wichtige Dinge an. Je mehr Muslime sich nämlich eindeutig und laut von solchen Taten wie dem Mord am Botschafter, etc. distanzieren und deutlich machen, dass das nicht der Islam ist, desto eher werden die Muslime auch ein positiveres Bild in Europa bekommen! Natürlich ist es ebenso wichtig, dass die "westliche Medienwelt" endlich aufhört, ständig nur negative Beispiele über den Islam überzubetonen und so negative Stereotype am Leben erhält, dass ist keine Frage... Ich glaube ich werden den Artikel auf Facebook  sharen!

 

sehr gut geschrieben! auf den punkt!

 

Im islam gibt es keine demokratie, sondern die sharia. Vielleicht sollten diejenigen die diesen artikel geschrieben haben sich mit dem islam richtig beschäftigen. bosnien ist nicht der richtige weg des islams!!!! 

 

 

Islam wird nach dem Qur'an/Koran gelebt, oder? Nun habe ich den Koran gelesen, und  meiner Erinerung nach mit keinem Wort die Scharia als erforderliche Gesetzesunterlage zur Ausübung des Islams erwähnt gesehen. Viel mehr ist die Scharia ein Gesetzestext, der nur auf der Grundlage des Korans gebildet worden ist. Gewisse Bestrafungen wie das Auspeitschen oder die Steinigung stehen in der Sunnah, nicht im Koran! Und wie du vielleicht weißt, gab es die Sunnah schon vor dem Koran. Daraus folgend steht der Koran für sich selber, der außerdem einen Interpretationsspielraum bietet. Es steht also jedem frei, seinen Glauben nach dem Koran selber auszulegen, je nachdem mit welchem Hintergrund der Koran gelesen und interpretiert wird.

Ein kleines Beispiel das Kopftuch. Über das Kopftuch wird im Koran nur über das Bedecken von Schmuck, das Tragen eines Gewandes (nicht Kopftuch!) zum Schutz der Frauen und einer Trennwand im Hause des Propheten geschrieben. Das ganze kulturhistorisch betrachtet wird man wohl auf die generelle Armut gezielt haben und versucht haben, vor allem Frauen vor Raub und Belästigung zu schützen. Also tragen islamische Frauen das Kopftuch weil sie sich im Tragen in ihrem Glauben und in ihrer Interpretation des Korans bestätigt sehen, aber explizit im Koran steht das Kopftuch nicht.

Dazu gehört auch die Demokratie. Schon klar, zu Lebzeiten Mohammeds war der Begriff Demokratie im arabischen Raum nicht so verbreitet, weshalb er im Koran wohl nicht auftaucht. Deswegen ist es wieder Interpretationssache, ob Demokratie zum Islam gehört oder nicht, da der Koran auch zur Sunnah, in dem sicherlich nicht von Demokratie die Rede ist, verweist.

Jeder Gläubiger hat das Recht, seinen Koran so zu interpretieren und so zu leben, wie er es für richtig hält. Er hat aber nicht das Recht, anderen Gläubigen vorzuschreiben, wie sie ihren Glauben "richtig" nach dem Islam zu leben haben, da der Koran eben Interpretationsspielraum zulässt.

 

 

:SS

Prophet Muhammad war ab dem tag an als die ersten versen des quran herabgesandt worden sind ein prophet und danach gab es die sunnah!!! Oder kannst du mir ein Beweis geben? 

Der quran wird nicht so interpretiert wie man es will, dafür gibt es den Tafsir (Interpretation vom quran) und die sunnah. Wenn jeder den quran so interpretieren würde wie er es will, würde es keinen einheitlichen islam geben. Von zeit zur zeit würde sich der islam ändern, weil jeder das so gelernt hat wie es die vorfahren gemacht haben!!

Und ja im quran steht nicht genau, dass man ein kopftuch tragen soll. Aber dafür gibt es wieder die sunnah. Denn die Ehefrauen des propheten haben einen Schleier getragen!! Die frau darf keine reize zeigen, denn dies könnte dazu führen, dass andere männer ihre eigenen frauen betrügen, .. 

Der Prophet hat in einem hadtih sinngemäß gesagt, wer nicht nach seiner sunnah geht (so wie er die unklaren stellen vom quran interpretiert hat) wird in die irre gehen. 

Zur Sharia!!!

Da Islam nicht nur aus quran besteht sondern auch aus sunnah. Und Allah im quran gesagt hat, dass wir das tun sollen was der Prophet sagt, müssen wir das befolgen was er gesagt und gemacht hat.

Ich kann nicht alle islamischen gesetze auswendig. 

Surah 5, Vers 44

Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat - das sind die Ungerechten.

 

 

der islam den uns mullah omar vorgelebt hat der einzig richtige ist!

BB

 

Chapeau!!

 

Zitat vom Artikel: "Darin vergewaltigt und tötet der heilige Prophet Mohammed alles, was ihm in die Quere kommt."

 

Kann mir ein Moslem erklären warum der Mohammed heilig ist?

 

"NICHT JEDER" Muslim verschleiert seine Frau - die Aussage impliziert doch schon, dass es immerhin einige gibt, die es tun, und ich denke, man ist noch weit entfernt von einem "KEIN MUSLIM unterdrückt seine Frau" ! Und genau da fängt das Problem an.

Die sprachliche Unterscheidung zwischen Muslim und Islamist gibt es ja schon. in wahrheit können rechtsextreme sicher zwischen den beiden begriffen unterscheiden; sie KÖNNEN, sie WOLLEN aber nicht, immerhin passt der frauenunterdrückende, fundamentalistische moslem in ihre argumentationslinie. 

man begegnet nicht jeden tag einem moslem (in dem fall islamist), der droht, sich selbst in die luft zu sprengen, klar. man begegnet aber jeden tag mindestens ein paar frauen, die kopftuch tragen, und das ist für viele (eher rechtsgerichtete) schon "schlimm genug".  es hilft nur wenig, ihnen zu erklären, dass das "eh friedlich" gemeint ist (klingt nicht wirklich glaubwürdig).

dass in den medien alles gern zugespitzt wird, weiß man. die medien bringen auch gern alles durcheinander, was das christentum betrifft: priester vergewaltigen kinder (buddhistische mönche machen das übrigens genauso häufig) --> ach, das muss am schrecklichen zölibat liegen!! obwohl zölibat und missbrauch in KEINEM zusammenhang stehen (wie seriöse studien beweisen konnten). 

man muss den blödsinn, der über die eigene religion dahergeredet wird, ertragen können. warum ist das gerade beim islam so ein großes problem? :)

 

Ich verstehe nach wie vor nicht warum ein Kopftuch mit Frauenunterdrückung gleichgesetz wird. Un in weiterer Folge wei0 ich nicht warum Frauenunterdrückung mit einer Religion gleichgesetzt wird.

 

Warst du mal in einem der vielen Frauenhäuser in Wien? Die sind ja nicht dort aus spaß! Ob ein Mann seine Frau unterdrückt oder nicht hängt von seinem CHARAKTER ab, nicht von seiner Religion, Herkunft, Kultur, Hautfarbe oder was auch immer.

 

du hast ja recht. ICH weiß es eh und wollte eigentlich nur mal den allgemeinen gedankengang von einem rechtswähler nachzeichnen, mehr nicht ^^ die ständige selbstreflexion von muslimen, die ständige "rechtfertigung" geht mir nämlich auf die nerven, vor allem wird dadurch verdacht geweckt: wenn der islam eh so friedlich und harmlos ist, warum muss das ständig so betont werden? - wie gesagt, nicht meine meinung, ich komme selbst aus einer muslimischen familie, finde auch, dass der artikel super ist und meine gefühle ausdrückt, trotzdem muss man (auch gegenüber gutgemeinten artikeln) kritisch sein

klar hängt frauenunterdrückung vom charakter des mannes ab, religion eignet sich aber gut dafür, frauenfeindliches verhalten zu begründen, leider gibt es (viel zu viele) menschen, die textpassagen (aus der bibel , dem koran usw) herausreißen (ohne den kontext zu beachten) und ihn so zu interpretieren, dass das patriarchat sich auch noch als "gottgewollt" sieht.. das meinte ich eigentlich.. sorry, wenn's falsch rüber gekommen ist. 

weißt du, was ich meine.. diese ständige selbstreflexion von muslimen kann leicht nervig werden, weil es einfach zu viel des guten ist

 

(hab das kopftuch ganz vergessen): trotzdem leuchtet vielen menschen nicht ein, dass ein kopftuch NICHT frauenunterdrückend ist, die leben halt mit der logik "verschleierung = unterdrückung; verschleierung der frau, so weit wie möglich, weil die frau nicht wünschenswert ist, nicht gesehen werden soll, nicht wahrgenommen werden soll". und dann kann man ihnen noch so oft erklären, dass viele frauen stolz auf ihr kopftuch sind, emanzipiert und gebildet sind usw... es wird für die meisten, die die islamische kultur nicht kennen, trotzdem ein rein äußerliches merkmal der (EHEMALIGEN) frauenunterdrückung bleiben. ehrlich gesagt empfinde ich die pro-kopftuch-argumente auch als sehr blass oft mehr als nur fadenscheinig. (ist eben so)

am besten sind ja überhaupt die, die sagen "kopftuch ja, burka nein" , weil eine burka zu viel der unterdrückung ist, oder was? damit bestätigen sie, dass das kopftuch "unterdrückungssymbol light" ist, find ich wie gesagt sehr lachhaft.

meine muslimischen freunde beten täglich, gehen brav in die moschee..und überlassen ihren freundinnen, ob die ein kopftuch tragen wollen oder nicht. die meisten wollen nicht und das akzeptieren sie. ich denke, dass in den meisten familien eh kein zwang zum kopftuch besteht, dass die meisten familien aufgeschlossen sind, das ahnt eh jeder. aber 100% friedliche familien kann es nicht geben und muss sich ja auch eingestehen können, dass es vereinzelte damen gibt, die das kopftuch sicher als etwas unterdrückendes empfinden... die romantisierung vom kopftuch zieht bei mir einfach nicht,man darf nicht so naiv sein. 

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