Wie wirst du Polizist?

04. April 2011

JETZT BEWERBEN – prangt in großen Buchstaben auf der Homepage der Wiener Polizei. Nachwuchs ist gefragt. Bis 2013 nimmt die Polizei 450 Bewerber auf. biber weiß, wie man den Weg zur Uniform schafft.

 

 

Grundvorrausetzungen
Bevor man zum Stift greift, um eine Bewerbung zu schreiben, sollte man abtesten, ob man folgende Grundvorraussetzung überhaupt erfüllen kann: Österreichischer Staatsbürger sollte man sein, einen einwandfreien Leumund haben und es kommt auf die Größe an. Frauen müssen mindestens 163 cm groß sein, Männer 168 cm. Übrigens sind auch Zivildiener willkommen – früher musste man beim Heer gewesen sein.

Nähere Informationen zu den Grundvoraussetzungen wie zum Beispiel Führerschein oder Sehschwäche kann man im Internet unter  www.wien-polizei.at finden. Am besten macht man sich eine Checklist und schaut, ob alles erfüllt wird. Wenn ja, sofort Bewerbung schreiben und abschicken. „Wer sich nicht bewirbt, kann nicht genommen werden“, sagt Major Manfred Ihle von der Abteilung für Personal und Stabsangelenheiten.

Achtung! Auswahlverfahren
Dieses besteht aus vier Stufen: Schriftliche Prüfung, Gespräch, ärztlicher Test und Sport. Natürlich findet das alles nicht am selben Tag statt. Wichtig ist es, sich auf die vierstündige schriftliche Prüfung vorzubereiten. Besteht man diese nicht, kommt man gar nicht in die nächste Runde. Man sollte einigermaßen rechtschreiben können, mathematische Aufgaben lösen und einen Intelligenztest bestehen. Bei Letzterem beträgt die Durchfallquote 40%.

Die Rechtschreibprüfung beinhaltet auch einen Lückentext, sowie die  das/dass-Regeln. Umlaute und die Groß-/ Kleinschreibung werden ebenfalls geprüft. Der in diversen Foren aufgetauchte Mythos, dass österreichische Sprichwörter abgefragt werden, stellte sih als falsch heraus.

 


Exploration – Das Gespräch und der Sporttest
Die nächste Etappe ist ein psychologisches Gespräch. Polizist zu sein, erfordert nämlich richtiges Auftreten und Verhalten nach außen und obendrein soziale Kompetenz. Wer zur Polizei möchte, muss geistig und körperlich topfit sein. Nach dem Gespräch findet eine ärztliche Untersuchung und ein sportmotorischer Leistungstest statt. Wenn man nur gut in Turnen war, reicht das wahrscheinlich nicht aus. Fitness ist Trainingssache: 3000 m laufen, 100 m schwimmen, Liegestütze und ein Koordinationslauf mit Medizinbällen muss man können. Wenn man das drauf hat und fit ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen.
Damit ihr üben könnt:
Männer müssen mindestens 21 Liegestütze und die 3000 m  unter 13:42 Minuten laufen. Für die 100 Meter im Schwimmbecken ist maximal 1:51 Minuten Zeit.

Dieser Teil ist übrigens der einzige, in dem es zwischen Frauen und Männern einen Unterschied gibt. Damen müssen weniger Liegestütze machen und haben mehr Zeit für die gleiche Strecke. Wird eine Disziplin negativ absolviert, gilt der gesamte Test als nicht bestanden. Es reicht nicht, nur ein Sprachgenie zu sein. Um später im Beruf vielseitig einsetzbar zu sein, muss man in jedem Bereich erfolgreich sein.

Gute Reihung bringt die Uniform
Alle diese Stationen bringen Punkte, höchstens 982. Je besser man abschneidet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, in die Bundespolizei aufgenommen zu werden. Die Ausbildung dauert 24 Monate, fünf davon sind praktisch regulärer Polizeidienst. Ein weiterer Mythos ist, dass Migranten spezielle Uniformen bekommen oder sie nur in ausgewählten Gebieten eingesetzt werden. Das stimmt nicht, es wird jeder dort eingesetzt wo er gebraucht wird. Momentan befinden sich 7% Österreicher mit migrantischem Background in der Akedemie, Tendenz steigend, und man wünscht, dass diese Zahl weiter steigt.

Jeder der ehrgeizig  und  mutig ist, aber auch die Vielfältigkeit des Berufes liebt, hat die besten Voraussetzungen bei der Polizei aufgenommen zu werden, dazu muss man sich aber erst Mal bewerben!
Infos unter: www.wien-polizei.at

 


von Teoman Tiftik und Philipp Tomsich (Fotos)

 

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Kommentare

 

Ich möchte auch gerne Polizist werden, aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich dorthin gehen soll...

Ich will es nur versuchen, wenn ich weiß, dass ich es gewiss schaffe...

 

consulted Freeman, who, from his knowledge of the foxhunter’s disposition, assured me there was no other New Balance 993 method of pacifying him, than that of sacrificing ourselves for one night to an equal match with him in drinking. This expedient I found myself necessitated to comply with for the interest of my passion, and therefore determined to commit the debauch at my own lodgings, that I might run no risk of being discovered by Narcissa, in a state of brutal degeneracy. Mr. Freeman, Oakley Sunglasses Outlet who was to be of the party, went, at my desire, to the squire, in order to engage him, while I took care to furnish myself for his reception. New Balance 1300 My invitation was accepted, my guests honoured me with their company in the evening, when Bruin gave me to understand that he had drunk many tons of wine in his life, but was never served such a trick as I had played upon him the night before. I promised to atone for my trespass, and, having ordered to every man his bottle, began the contest with a bumper to the health of Narcissa. The toasts circulated with great devotion, the liquor began to operate, our mirth grew noisy, and, as Freeman said, I had the advantage of drinking small French claret, the savage was effectually tamed before our senses were in the least affected, and carried home in an apoplexy of drunkenness.
I was next morning, as usual, favoured with a visit from my kind and punctual confidante, who, telling me she was permitted to receive my letters for her mistress, I took up the pen immediately, and, following the first dictates of my passion, wrote as follows:
“Dear Madam,

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