Aleksandra Tulej

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meine aktuellen Blog Einträge

02. Oktober 2015
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Warum keiner mehr fix zam ist.

Unsere Welt dreht sich immer schneller. Ständig verändert sich etwas, ständig wird das Leben um uns herum modernisiert, verbessert, ausgebessert. Wir haben immer mehr Möglichkeiten, unser Dasein so zu gestalten, wie wir es gerne hätten.

15. Mai 2020
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Das hohe Ross der woken Bubble.

„Das wird hart und bitter“ - so beginnt das „Männerwelten“-Video, das mittlerweile so ziemlich jeder gesehen haben sollte. 

Im Rahmen der gleichnamigen fiktiven Ausstellung machten Joko und Klaas gemeinsam mit Sophie Passmann, Palina Rojinski, VISAVIE und anderen deutschen Personen der Öffentlichkeit auf sexuelle Belästigung gegenüber Frauen aufmerksam. Thematisiert werden Dickpics, verbale sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen.

17. April 2020
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Haarige Angelegenheiten - Seiten auf Null trotz Corona

„Für uns Kanaken ist unser teuerstes Gut unser Verlauf, also unsere Frisur und unser Bart“, erzählt mir ein arabischer Freund lachend am Telefon, als ich ihn darauf anspreche, wieso seine Seiten (für Unwissende: Damit sind die Haare auf den beiden Seiten des Kopfes gemeint) auch einen Monat nach Verhängen der Ausgangsbeschränkungen stets frisch rasiert sind. Er ist nicht der Einzige:  Auf Instagramstories oder bei Videochats hat vor allem die männlich-migrantische Fraktion meines Freundeskreises verdächtig gut aussehende Haare.  

20. März 2020
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Für diese Menschen müsst ihr jetzt zuhause bleiben.

Die Ausgangsbeschränkungen wurden heute morgen nochmals um drei Wochen verlängert. Das ist gut so. Die Menschen, auf die wir momentan am meisten achten sollten, rufen auf, dass ihr wirklich alle, soweit es geht, zuhause bleibt. Auch wenn sie jung sind, man ihnen teilweise nichts ansieht und man meinen könnte, dass sie gesund und fit sind – die Risikogruppe hat viele Gesichter. 

 

20. März 2020
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Einkaufen gegen Corona - Schüler helfen der Risikogruppe

Die Corona-Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Aber sie zeigt auch, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft gerade wichtiger sind, denn je.

13. März 2020
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Wie wir unser Privileg in Zeiten des Coronavirus nutzen müssen.

Die Menschen, die sich vor zwei Wochen empört dafür ausgesprochen haben, dass man nicht noch mehr Flüchtlinge nach Österreich lassen sollte, sind die, die sich heute um die letzte Klopapierrolle beim Hofer streiten. Hinkt der Vergleich? Ja. Er scheitert vor allem an der geographischen und somit emotionalen Nähe im Umgang mit Krisen. Und am Privileg.  Aber jetzt ist der Moment gekommen, an dem diese emotionale Nähe da ist – Die Maßnahmen, die momentan weltweit getroffen werden, zeigen, dass Krisenmanagement geht, wenn man will.

12. März 2020
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Solidarität in Zeiten von Corona - Die Initiatorin der #Nachbarschaftschallenge im Interview

Gestern Abend ging die #Nachbarschaftschallenge viral. Die Wienerin Frederika Ferkova und ihr Freund haben beschlossen, in Zeiten der Corona-Pandemie ihren älteren und immunschwachen NachbarInnen zu helfen – und lösten somit eine Welle der Solidarität aus.

09. Dezember 2019
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Reh-Pastete, anyone?

„Das ist Reh-Pastete, hat der Opa letzte Woche selbst geschossen. Noch bisschen Sauerkraut, und nimm noch das Einmachglas mit den Gurken. Und die Erdbeer-Konfitüre, da, noch zwei Gläser. Und da in dieser Vodkaflasche ist Beeren-Sirup umgefüllt.“ Jeder Besuch bei meinen Großeltern im polnischen Dorf endet damit, dass ich mit einem Koffer voller beschrifteter Einmachgläser, Flaschen, selbstgejagtem Fleisch (kein Witz), und sonstigen Kuriositäten  nach Wien reise.

21. Oktober 2019
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Bewaffneter Student an der Uni Wien – Die Berichterstattung ist halt einfach nur noch mühsam.

Letzte Woche saß ein Student der Uni Wien mit einer Pistole bewaffnet in einer Vorlesung. Bei der Berichterstattung kann unsere Autorin fast schon auswendig mitreden: Einzelfall, psychisch krank, weißer Mann. 

09. Oktober 2019
Foto: Josh Applegate/Unsplash

Wallah, es geht sich aus.

Wien, ein Samstag im August, 36 Grad. Drei meiner Freunde erklären sich bereit, mir beim Umzug zu helfen:  T., ein Österreicher, A., Kurde, und D., Araber. Wir haben 13 Uhr ausgemacht. T. steht um 13:05 mit zusammengeklappten Autositzen vor meiner Haustüre, bereit zum Anpacken und meckert über meine sehr provisorisch mit Tixo geklebten Umzugskartons. D. und A. rufen um halb zwei an, sie würden sich „ein bissi verspäten weil sind noch beim Friseur“.

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