Aleksandra Tulej

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meine aktuellen Blog Einträge

02. Oktober 2015
unsplash

Warum keiner mehr fix zam ist.

Unsere Welt dreht sich immer schneller. Ständig verändert sich etwas, ständig wird das Leben um uns herum modernisiert, verbessert, ausgebessert. Wir haben immer mehr Möglichkeiten, unser Dasein so zu gestalten, wie wir es gerne hätten.

15. Januar 2021
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Ramadan, Merkel, Ho und Skibegeisterung bei Migranten: Bitte, lass es Satire sein!

Dominik Nepp wittert einen Zusammenhang aus Ramadan und Martin Ho's Betrieben. Migranten sind schuld am Skipisten-Ansturm. Außer, sie nehmen an einem "Forschungsprojekt" in Vorarlberg teil. Die Meldungen der letzten Wochen werden immer absurder. Hier ein Exzerpt der am interessantesten interpretierten Corona-News aus Österreich. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

 

12. Januar 2021
Screenshot: Netflix

Streaming-Tipp: Bridgerton – Das Gossip Girl des 19 Jahrhunderts

"Bridgerton" dient für die einen bloß der Nostalgie und Unterhaltung. Für sie deckt die Serie den Gossip-Girl-Aspekt ab. Für wieder andere zeigt sie strukturelle Gesellschaftsprobleme des 19 Jahrhundert auf. Zwei Lager streiten sich darüber, ob das colourblind-Casting nun positiv war oder nicht - Wir sagen: Ein bisschen Spaß darf sein. Und liefern euch die lustigsten Untertitel von "Bridgerton". Ohne Kontext,  dafür mit scharf.

Achtung: Spoiler-Alert. Dieser Text enthält inhaltliche Spoiler der Netflix-Serie "Bridgerton".

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen des allseits verhassten Jahres 2020: „Gossip Girl“ wurde uns genommen. Auch das noch. Die Serie ist seit Ende Dezember nicht mehr auf Netflix verfügbar. Aber die Streaming-Plattform liefert ein Versöhnungsangebot:  Einblicke in die Welt der Intrigen und Gerüchte der Superreichen bleiben uns erhalten. Und zwar mit der Netflix-Serie „Bridgerton“. In acht Folgen beschreibt „Bridgerton“ das Leben der Londoner Elite um 1800. Genauer gesagt spielt die Serie in der Ballsaison 1813 – im Fokus stehen die Debütantinnen aus gutem Hause, die an den bestmöglichen Heiratskandidaten hergegeben werden sollen – um ihr Ansehen in der britischen High Society noch mehr zu steigern. Dabei hängt der Rang der Debütantinnen vom Urteil der britischen Königin ab. All dies wird von der geheimnisvollen Lady Whistleton kommentiert – in einem Rundschreiben, das per Boten verteilt wird, berichtet sie über allerhand Klatsch und Tratsch rund um die High Society. Wer mit wem, wo, was und wann. Gossip Girl nur mit pompöseren Outfits und gediegenerem Sprachgebrauch. Oder auch ein bisschen Jane Austen meets 90210. Statt der Highschool spielt sich das meiste Geschehen eben auf Bällen ab. Aber die Grundsteine, die wir aus amerikanischen Teenie-Serien kennen, bleiben. Uneheliche Schwangerschaften, geheime Affären, vertuschte Homsexualität, Wettschulden, Lügen und Intrigen- vor allem in Sachen Liebe. Leidenschaftliche Sexszenen gibt es zu Genüge. Aber mit Vorbehalt: Die Braut weiß vor der Hochzeitsnacht nicht einmal, wie denn Kinder entstehen. Der Mann ist natürlich geübt und Meister der Materie. Ein Klassiker.

 

Die Männer dürfen alles

Apropos: Im Mittelpunkt steht – wie könnte es auch anders sein – eine Liebesgeschichte. Daphne, die älteste Tochter der Bridgertons, dessen größter Wunsch es ist, zu heiraten und Mutter zu sein, und Simon Basset, Duke of Hastings – ein begehrter Junggeselle, der allerdings geschworen hat, niemals heiraten zu wollen. Drama vorprogrammiert. Wir wollen euch aber nicht alle Handlungsstränge im Detail verraten. Überraschungen gibt es aber keine, soviel dürft ihr wissen. Akkurat werden die Struggles der damaligen Jugend widergegeben: Während es den Söhnen frei gestattet ist, zu studieren, zu reisen und zu heiraten oder auch nicht, steht für die Töchter ein vorgeschriebenes Leben fest: So schnell wie möglich unter die Haube - am besten eine gesellschaftlich angesehene - zu kommen  und einen männlichen Nachkommen zu gebären. Während manche weiblichen Charaktere genau dies anstreben, hinterfragen andere, ob es denn nicht mehr gäbe, als diese Strukturen. Die Ohnmacht, ein freies Leben zu können, steht hier allerdings über allem. Das Besondere an Brigerton: Die Serie wurde farbenblind gecastet – so finden sich unter den Hauptcharakteren und NebendarstellerInnen zahlreiche People of Colour. Dafür hagelte es aus mehreren Lagern Kritik: Es gibt jene, die sich beschweren, dass dies historisch nicht akkurat sei - im England um 1800 habe es unter der High Society nicht so viele Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe gegeben. Dann gibt es die, die sich darüber aufregen, dass die Hautfarbe in der Serie zu wenig thematisiert wird, und auf coloring hinweisen.

 

Der Biber-Blick

 

Welchem Lager man auch angehören möchte – vielleicht auch gar keinem – „Bridgerton“ ist eine Feelgood-Serie, die wir uns nach diesem Jahr verdient haben. Unsere Beobachtung aus der biber-Perspektive: Lasst die hochgestochenen Dialoge der ProtagonistInnen als Untertitel auf euch wirken – Manch einer wird eine Telenovela aus der Heimat oder den Schulhof-Jargon aus jungen Jahren wiedererkennen.

Screenshot: Netflix
Screenshot: Netflix

Screenshot: Netflix
Screenshot: Netflix

 

Screenshot: Netflix
Screenshot: Netflix

 

04. Januar 2021
Foto: Zoe Opratko

Wacht endlich auf – und haltet endlich die Fresse.

Freitesten in Österreich wird nun doch nicht möglich sein. Wie hätte das denn auch funktionieren sollen? Hätte es eh nicht. Die Impfung wurde zu schnell zugelassen und überhaupt würden wir uns immer mehr Richtung Diktatur bewegen – in Österreichischer Manier wird kritisiert und gejammert ohne Ende. Meine Frage an alle besorgten Demokratie- und Freiheitskämpfer: Habt ihr einen besseren Plan? 

03. November 2020
Recep (l.) und Mikail (r.) Instagram: Muhammed Yüksek, mit freundlicher Erlaubnis von Mikail

Wiener Helden

 

Wir geben dem Täter keine Plattform. Es sind diese Namen, die wir uns merken: 

Mikail Özen (25) und Recep Gültekin (21) haben beim gestrigen Terroranschlag in Wien ein bewundernswertes Level an Zivilcourage bewiesen. Die beiden Austrotürken waren gestern Abend gerade am Schwedenplatz, als sie plötzlich mitten im Gefecht landeten. Sie haben nicht lange gezögert: Die MMA-Kämpfer haben einer Frau und einem angeschossenen Polizisten aus dem Kugelhagel geholfen, und dabei ihr Leben riskiert. 

23. Oktober 2020
Marta Frei

„Würdest du mich abtreiben?“ – Polen verhängt faktisches Abtreibungsverbot

Polen hatte bislang ohnehin eines der striktesten Abtreibungsgesetze der Welt, gestern wurde es nochmals verschärft.

15. Mai 2020
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Das hohe Ross der woken Bubble.

„Das wird hart und bitter“ - so beginnt das „Männerwelten“-Video, das mittlerweile so ziemlich jeder gesehen haben sollte. 

Im Rahmen der gleichnamigen fiktiven Ausstellung machten Joko und Klaas gemeinsam mit Sophie Passmann, Palina Rojinski, VISAVIE und anderen deutschen Personen der Öffentlichkeit auf sexuelle Belästigung gegenüber Frauen aufmerksam. Thematisiert werden Dickpics, verbale sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen.

17. April 2020
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Haarige Angelegenheiten - Seiten auf Null trotz Corona

„Für uns Kanaken ist unser teuerstes Gut unser Verlauf, also unsere Frisur und unser Bart“, erzählt mir ein arabischer Freund lachend am Telefon, als ich ihn darauf anspreche, wieso seine Seiten (für Unwissende: Damit sind die Haare auf den beiden Seiten des Kopfes gemeint) auch einen Monat nach Verhängen der Ausgangsbeschränkungen stets frisch rasiert sind. Er ist nicht der Einzige:  Auf Instagramstories oder bei Videochats hat vor allem die männlich-migrantische Fraktion meines Freundeskreises verdächtig gut aussehende Haare.  

20. März 2020
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Für diese Menschen müsst ihr jetzt zuhause bleiben.

Die Ausgangsbeschränkungen wurden heute morgen nochmals um drei Wochen verlängert. Das ist gut so. Die Menschen, auf die wir momentan am meisten achten sollten, rufen auf, dass ihr wirklich alle, soweit es geht, zuhause bleibt. Auch wenn sie jung sind, man ihnen teilweise nichts ansieht und man meinen könnte, dass sie gesund und fit sind – die Risikogruppe hat viele Gesichter. 

 

20. März 2020
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Einkaufen gegen Corona - Schüler helfen der Risikogruppe

Die Corona-Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Aber sie zeigt auch, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft gerade wichtiger sind, denn je.

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