Innovationen während dem Krieg

11. Mai 2015

Trotz allem verwirklichen die jungen Leuten in der Ukraine soziale und innovative Projekte. Die Elite stellt vielen Wert an ihnen, einer der diesen Versuch unterstützt, ist der Brite Richard Branson.

Was fällt den Leuten momentan ein, wenn sie über die Ukraine hören? Wahrscheinlich nur Russland, Krieg und Osten. Trotz aller Hindernisse geben die jungen Ukrainer nicht auf. Während der letzten eineinhalb Jahre entstanden in der Ukraine hunderte Projekte in verschiedenen Bereichen: von Startups und interessanten Businessprojekten bis zu sozialen Initiativen, die zerstörte Gebäude in der Ostukraine aufbauen und in Kunstobjekte umwandeln.

Dank der Initiative „Change Agents“, zum Beispiel, haben Kiew Straßen schöne kostenlose Navigation, die für Einheimische und Besucher sehr einfach und verständlich ist. Das Projekt „Erstaunlichen“ vereinigt Leute, die mit einfachen Ideen verlassene Höfe ändern und helfen die lokalen Leute neben ihren eigenen Häusern die Umgang zu verbessern. Das Zentrum der innovativen Ausbildung „Pro.Svit“ arbeitet an einem neuen Format für die Ausbildung der Kinder – interaktive Kurse mit den Elementen der Fernbildung.

Das sind nur ein Paar Beispiele. Meiner Meinung nach, zeigen somit die jungen Leute, wie sie die Umschwünge in eigenem Land machen und mit der eigenen Ideen, die Ukraine vorwärts bewegen können.   

Politiker und Stars sind auch dabei

Dieser Versuch und Bestrebung der jungen Ukrainer unterstützt auch der berühmte extravagante Brite Richard Brandson. Er hat vor kurzem an der ukrainischen Universität einen Vortrag gehalten und war Sprecher beim Leader Forum. „Die Ukraine braucht tausende und tausende Unternehmen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ihr habt alle Zutaten, um einen neuen Steve Jobs zu erziehen“, hat seine Wörter innovative ukrainische Medien „Platfor.ma“ aufgeschrieben. Er denkt, dass es in der Ukraine sehr begabte und ausgebildete Leute gibt, die hungrig nach Erfolg sind.

Richard Branson ist kein seltener Gast in der Ukraine. Er hat schon einige Male lokalen Studenten mit inspirierenden Reden motiviert und seine eigene Erfahrung mit den Geschäftsmännern mitgeteilt. Es ist überhaupt zum Trend in der Ukraine geworden, ausländische Stars einzuladen, damit sie Empfehlungen geben und eigene Erfahrungen weitervermitteln. Zum Beispiel, schon viele Abgeordnete von vorheriger Regierung Micheil Saakaschwili in Georgien helfen ukrainischen Reformen umzusetzen. Auch neue Abgeordnete im ukrainischen Parlament, die vorher als Journalisten und Sozialaktivisten tätig waren, tauschen aktiv die Kenntnisse mit Skandinavischen politischen Eliten aus. 

Links zum Thema: 

Initiative Change Agents

Projekt Erstaunlichen

Das Zentrum der innovativen Ausbildung Pro.Svit

 

Lidiia Akryshora ist derzeit die Stipendiatin der biber-Akademie. Sie ist ukrainische Journalistin, die seit zwei Jahren in Österreich lebt. Deswegen einfach ein Auge zu drücken, falls ihr den ein oder anderen Fehler in ihren Blogs entdeckt. Aller Anfang ist schwer und ihr seid bestimmt auch keine Profis in Ukrainisch, Russisch und ein bisschen Polnisch oder?

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Kommentare

 

Super, dass die Jungen in der Ukraine soziale und innovative Projekte machen! 

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